
Willkommen in unserer Gruppe „Ich-Sein in Verbundenheit“
Link mit allen Infos und Terminen im Überblick und Anmeldung
Regelmäßig biete ich in kleiner geschützter Gruppe einen Selbsterfahrungsraum für Jedermann an. Elemente von Mediation, offenem ehrlichem Austausch, Selbsterforschung, Bewegung und Input zum Thema Trauma sind dabei eingebettet und in NARM-Haltung geleitet. Es geht auch darum, wie wir den Traumabegriff gewinnbringend und würdigend für uns nutzen können, ohne einander zu pathologisieren.

Hier ein paar Eindrücke
Eine Teilnehmerin schreibt: „Ich würde den Workshop als eine unglaublich wertvolle Bereicherung jedem empfehlen. Denise schafft in ihrer sanften und achtsamen Art einen Raum in dem man zu sich selbst kommen kann. Es ist ein Ort der Begegnung mit anderen aber vor allem sich selbst in der Tiefe. Ein Raum, in dem sowohl informatives Wissen übermittelt wird, aber auch eine Mischung aus Selbsterfahung, Bewegung und Achtsamkeit entsteht. Ich konnte schon zwei mal teilnehmen und war jedes mal tief berührt und sehr bereichert.“

Was passiert dabei: Äußerlich passiert nicht viel aufregendes. Wir sind zusammen im Kreis, nehmen Kontakt zu uns selbst auf wie beim Meditieren, immer wieder ein Stück, ohne uns anzustrengen. Was in uns da ist, darf da sein, wenn nichts da ist, ist das auch ok. Und dann tauschen wir uns aus darüber. Dieser Austausch macht sehr viel mit uns. Und auch darüber tauschen wir uns aus, über die Veränderung der Anspannung in uns, zB., wenn eine andere Teilnehmerin teilt, wie viel Aufregung sie spürt hier im Kreis zu sprechen. Das bringt meiner eigenen Aufregung und der der anderen Teilnehmerinnen ganz oft eine Beruhigung im Nervensystem. Wenn wir darüber sprechen, beruhigt das wiederum das Nervensystem der ersten Teilnehmerin, welche zuerst so mutig war, darüber zu sprechen, dass es sie doch auch in gewisser Weise anspannt im Kreis vor allen zu sprechen.

Auch wenn gleichzeitig ein Vertrauen da ist, ist es doch auch oft eine Anspannung. Und mitzubekommen wie sich diese verändert, wenn wir etwas aussprechen und eine Rückantwort von den anderen bekommen, trägt ein großes Potential in sich. Nämlich die unglaubliche Power des Fühlens von Verbundenheit, Annahme, Vertrauen und tiefem ehrlichen Kontakt mit sich selbst. Bis hin dazu, von der eigenen Scham über die Anspannung im Kreis zu berichten und dabei vielleicht gleichzeitig auch einen Wunsch zu spüren, sich zu zeigen. Und die Veränderungen in uns mitzubekommen, sie so wiederum in unserem Emotionsgedächtnis zu verankern, schafft viele neue Verbindungen und wertvolle Erfahrungen. Es ist, wie einen neuen Pfad breiter trampeln, der unsicher ist, da wir ihn noch nicht so oft zuvor gegangen sind, aber der auch viele innere Geschenke mit sich bringt und uns befähigt, diesen Pfad automatisch immer wieder zu gehen, weil wir diese positive Erfahrung einmal bewusst und ganzheitlich in Verstand, Körper und Seele gemacht und verankert haben. Gibt es diese Erfahrung, wird sich unser unbewusstes Gedächtnis die nächsten Male erinnern, wenn so eine Situation im Alltagsleben auftaucht und abgleichen. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass weniger Angst auftaucht und wir vielleicht sogar fast wie „automatisch“ (also ohne dran zu denken und ohne uns darum zu bemühen) mehr dazu in der Lage sind, mit anderen in einen offeneren ehrlichen Kontakt zu gehen, ohne dass uns die Angst, die uns zuvor vielleicht immer wieder unbewusst daran gehindert hat, in den Weg kommt. Es ist ja eine alte Angst und sie steckt zu einem gewissen Teil in fast Jedem von uns. Solche Stellen mit Angst, oder Scham oder Wut etc. tragen wir alle in uns, als lebendige Wesen. Je mehr wir uns erlauben, all dies zu fühlen, umso mehr fühlen wir auch Qualitäten wie tiefe Dankbarkeit, Ruhe, Frieden, Verbundenheit etc. Das alles kann zu einer Beruhigung unseres Nervensystems beitragen, die uns wiederum mehr Kontakt zu uns nach innen und dadurch auch tiefen ehrlichen Kontakt zu unserem Gegenüber erlaubt, ohne dass wir uns kontrollieren, pushen oder dafür anstrengen müssen. Es ist schon alles in uns drin, nur aufgrund mancher ungünstiger früherer Erfahrungen kommen uns an der einen oder anderen Stelle unsere eigenen Widerstände in den Weg. Und die guten Gründe, der Sinn, hinter diesen Widerständen, darf von uns Stück für Stück in einem längeren Prozess gewürdigt werden. Erst wenn er in gewisser Weise in Liebe gewürdigt wurde, als kreative Lösung für unsere ersten Erfahrungen mit unseren früheren Bindungspersonen, kann er immer weiter ziehen gelassen werden. Es kann immer deutlicher werden, dass der Widerstand als eine frühere Reaktion uns nun, im Hier und Jetzt, nicht mehr dienlich ist. Wir müssen uns nicht anstrengen und gegen unser System arbeiten.

Neben dieser sich entwickelnden, entstehenden Erfahrungen gibt es noch Gelegenheit für ein bisschen Bewegung um Ladungen aus dem Körper mehr ins Bewusstsein zu bringen, Selbsterkundungen in Form von Dyaden zu vorgegebenen Themen und dann wiederum Austausch dazu. Ich führe den gesamten Workshop hindurch unter Einbezug dessen was auftaucht und unter Einbezug von sich ergebenden Bedürfnissen.
Nachfolgende einzelne Schnuppertermine zum Kennenlernen sind geplant: 02.07.2026 18-21 Uhr; 31.07.2026 18-21 Uhr; 09.08.2026 10-13 Uhr; 23.08.2026 10-13 Uhr. Zustandekommen ab 3 Teilnehmern, daher ist eine Anmeldung erforderlich. Ab September soll es einen Block von 3 Terminen in einer vertrauten festen Gruppe geben und danach einen Block von 4 Terminen bis Weihnachten. Hinzukommen zu den Blöcken ist nach Absprache möglich. Mehr Infos über den Link unten.

